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   News aus dem Gesundheitswesen Januar 2013   
 
Liebe Kunden, liebe Partner,
im ersten Newsletter des neuen Jahres haben wir für Sie die aktuellsten Themen aus dem Gesundheitswesen und zur KoCoBox zusammengetragen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und freuen uns auf Ihre Kommentare und Anregungen.
Bei Fragen sind wir gern für Sie da.
 
Schneeglöckchen
Konnektor



PNP-Vertrag
Nachdem im dritten Quartal 2012 der PNP-Vertrag Baden-Württemberg mit dem Teilbereich Psychotherapie erfolgreich gestartet ist, traten zu Anfang Januar 2013 die Bereiche Neurologie und Psychiatrie in Kraft. Der Vertrag bietet nun auf freiwilliger Basis die Teilnahme an der Sofortabrechnung an. mehr

KoCoBox für Pilotprojekt
Im Zuge der von der gematik im Dezember 2011 beschlossenen Erprobung der ersten Stufe des Online-Rollouts der Telematikinfrastruktur (TI) wurden im November vergangenen Jahres im Rahmen der Ausschreibung Online-Rollout Stufe 1 (ORS 1) die Leistungsbeschreibung sowie der Anforderungskatalog vorgelegt. mehr
Karten und Kartenterminals


G2-Karten Ausschreibung
Die gematik hat das Vergabeverfahren für eine neue Generation von Chipkarten („G2“) in die Wege geleitet. Ziel ist, den erforderlichen Schutz von (Sozial-) Daten und Verfahren in der Telematikinfrastruktur zu gewährleisten. Dafür sind langfristig geeignete kryptografische Verfahren einzusetzen. mehr

Update E-Health-Kartenterminals
Bislang in der Praxis eingesetzte E-Health-Kartenterminals werden zukünftig in die Erprobungsmaßnahmen beim Online-Rollout Stufe 1 eingebunden.
Das Gerät basiert auf der Hardware des ab dem Basis-Rollout verwendeten BCS-Kartenterminals. Das E-Health-Kartenterminal ist dessen Erweiterung durch eine Aktualisierung der Firmware um eine Kommunikationsschnittstelle zum Konnektor. mehr
Neues aus Berlin


Turnusmäßiger Wechsel bei der gematik
Zum Jahresbeginn hat Dr. Günther E. Buchholz den Vorsitz der Gesellschafterversammlung der gematik übernommen. Er ist stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) und tritt turnusmäßig die Nachfolge von Dr. Doris Pfeiffer an. Sie ist Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes. mehr

Gesellschafterversammlung der gematik wählt neuen Schlichter
Als Nachfolger für den Anfang vergangenen Jahres verstorbenen Dr. Klaus Theo Schröder wurde Prof. Dr. med. Stefan F. Winter von der Gesellschafterversammlung der gematik zum neuen Schlichter gewählt. Er ist Experte für Informationstechnologien im Gesundheitswesen. mehr
NEWS Konnektor

PNP-Vertrag
Nachdem im dritten Quartal 2012 der PNP-Vertrag Baden-Württemberg mit dem Teilbereich Psychotherapie erfolgreich gestartet ist, traten zu Anfang Januar 2013 die Bereiche Neurologie und Psychiatrie in Kraft. Der Vertrag bietet nun auf freiwilliger Basis die Teilnahme an der Sofortabrechnung an. „Damit haben wir eine wichtige Änderung im Sinne der Fachärzte auf den Weg gebracht; Ärzte haben nun finanzielle Vorteile vom ersten Tag der Einschreibung an. Diese Neuheit im 73c-Vertrag dürfte daher für einen kräftigen Schub an eingeschriebenen Patienten sorgen“, so Dr. Werner Baumgärtner, Vorsitzender von MEDI Baden-Württemberg in einer Mediverbund-Meldung in eigener Sache. Die Neuerung gilt für alle Arztgruppen, die am PNP-Vertrag teilnehmen können sowie für alle Vertragsmodule (Psychotherapie, Neurologie und Psychiatrie). Der Mediverbund hatte den Vertrag nach Kritik aus der Ärzteschaft nachgebessert.

KoCoBox für Pilotprojekt
Im Zuge der von der gematik im Dezember 2011 beschlossenen Erprobung der ersten Stufe des Online-Rollouts der Telematikinfrastruktur (TI) wurden im November vergangenen Jahres im Rahmen der Ausschreibung Online-Rollout Stufe 1 (ORS 1) die Leistungsbeschreibung sowie der Anforderungskatalog vorgelegt.

Bestandteil dieser Ausschreibung sind die Entwicklung, der Aufbau und der Betrieb einer TI unter Einbindung der Akteure auf Leistungserbringerseite, der Versicherten mit eGK, der Kostenträger und ihrer Dienstleister, der Leistungserbringerorganisationen, der Hersteller von Komponenten und Diensten, sowie der gematik und deren Dienstleister. Die Ausschreibung umfasst die Erprobung des in der Leistungsbeschreibung definierten Funktionsumfangs in zwei Testregionen.

Eine Anforderung in diesem Zusammenhang ist die Entwicklung, Zulassung, Evaluation sowie der Betrieb eines E-Health-Konnektors. Die KoCo Connector AG wird im Rahmen der Ausschreibung einen Konnektor zu Verfügung stellen, der sowohl die geforderte Signaturanwendungskomponente (SAK), als auch das Fachmodul Versichertenstammdaten-Management (VSDM) beinhaltet.

Breites Leistungsspektrum des Konnektors
Die KoCoBox bietet u.a. Dienste für die Authentisierung, die Ansteuerung der Kartenterminals, den Zugriff auf Kartenterminals, den Zugriff auf beteiligte Karten und die Prüfung von Zertifikaten. Sie verfügt über Schnittstellen zu den Client-Systemen, wie etwa zum Primärsystem.

Zudem stellt der Konnektor die Verbindung zum zentralen Netz der TI über ein Virtual Private Network (VPN) her. Daneben ermöglicht er die Nutzung sowohl von zentralen als auch von fachanwendungsspezifischen Diensten der TI sowie bestehender Anwendungen der Leistungserbringer. Dafür bietet der E-Health-Konnektor Schnittstellen zum VPN-Zugangsdienst, den OCSP-Respondern, dem TSL-Dienst, dem Namensdienst und dem Zeitdienst.

Die Signaturanwendungskomponente (SAK) ist integraler Bestandteil des Konnektors. Sie sorgt für die Erstellung von qualifizierten Signaturen unter Verwendung einer geeigneten Signaturkarte, wie etwa den Heilberufsausweis (HBA).

Im Kontext der Erweiterbarkeit des Konnektors ist seine Nachladefähigkeit umzusetzen. Mittels eines sicheren Updateprozesses können beispielsweise die SAK im zweiten Schritt der Erprobung und perspektivisch weitere Fachmodule nachgeladen werden.

Zusätzliche Funktionen bieten den sicheren Internetzugang für die Unterstützung bestehender Anwendungen und Netze wie etwa der Zugriff auf das KZV-Portal für Zahnärzte. Die Anbindung an KV-SafeNet erfolgt zukünftig über ein Sicherheitsgateway aus dem zentralen Netz der TI über den Konnektor.

Differenzierte Erprobung geplant
Die Erprobungsmaßnahmen sollen in zwei Testregionen mit jeweils 500 Leistungserbringern (Ärzten, Zahnärzten, Psychotherapeutenpraxen, Berufsausübungsgemeinschaften etc.) durchgeführt werden. Dabei müssen für die Einbindung der Ärzte, Zahnärzte und Krankenhäuser jeweils mindestens fünf Primärsysteme getestet werden. Für Krankenhäuser sind unterschiedliche Versorgungsstufen (Regelversorgung, Schwerpunktversorgung und Maximalversorgung) inklusive mindestens einer Universitätsklinik einzubinden.
NEWS Karten und Kartenterminals

G2-Karten Ausschreibung
Die gematik hat das Vergabeverfahren für eine neue Generation von Chipkarten („G2“) in die Wege geleitet. Ziel ist, den erforderlichen Schutz von (Sozial-)Daten und Verfahren in der Telematikinfrastruktur zu gewährleisten. Dafür sind langfristig geeignete kryptografische Verfahren einzusetzen.

Um diese Anforderungen mit den im Gesundheitswesen eingesetzten Chipkarten (besonders eGK, HBA und SMC) zu erfüllen, sind eine neue Generation von Chipkarten sowie damit übereinstimmende Zertifikatsinfrastrukturen notwendig. Sämtliche im Gesundheitswesen eingesetzten Karten der Generation 2 sollen zukünftig auf einer gemeinsamen Betriebssystemplattform basieren. Sie werden in den beiden Testregionen des Online-Rollouts Stufe 1 erprobt.

Update E-Health-Kartenterminals
Bislang in der Praxis eingesetzte E-Health-Kartenterminals werden zukünftig in die Erprobungsmaßnahmen beim Online-Rollout Stufe 1 eingebunden. Das Gerät basiert auf der Hardware des ab dem Basis-Rollout verwendeten BCS-Kartenterminals. Das E-Health-Kartenterminal ist dessen Erweiterung durch eine Aktualisierung der Firmware um eine Kommunikationsschnittstelle zum Konnektor.

Dafür ist ein Update der Geräte notwendig, zudem müssen sie mit einer gSMC-KT ausgestattet werden, die als Plug-in Card in das Kartenterminal eingesetzt wird. Durch ein Sicherheitsmodul manifestiert diese Gerätekarte die Identität des E-Health-Kartenterminals. Das Sicherheitsmodul schützt die Kommunikation mit anderen Komponenten der Telematikinfrastruktur.

In den Testregionen sind inzwischen zahlreiche BCS-Kartenterminals im Einsatz. Da kein Geräteaustausch vorgesehen ist, müssen die Kartenterminalhersteller zugelassenen Updates dafür installieren. Darüber hinaus ist eine Herstellererklärung oder Bestätigung durch die Bundesnetzagentur (BNetzA) über die zulässige Erstellung von qualifizierten elektronischen Signaturen (QES) notwendig.
NEUES aus Berlin

Turnusmäßiger Wechsel bei der gematik
Zum Jahresbeginn hat Dr. Günther E. Buchholz den Vorsitz der Gesellschafterversammlung der gematik übernommen. Er ist stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) und tritt turnusmäßig die Nachfolge von Dr. Doris Pfeiffer an. Sie ist Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes. Die Gesellschafterversammlung ist das oberste Gremium in der gematik, ihr Vorsitz wechselt jährlich zwischen dem GKV-Spitzenverband und der Heilberuflerseite.

Die Gesellschafter der gematik setzen sich zusammen aus dem GKV-Spitzenverband, der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, der Deutschen Krankenhausgesellschaft, der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung, der Bundesärztekammer, der Bundeszahnärztekammer sowie dem Deutschen Apothekerverband.

Gesellschafterversammlung der gematik wählt neuen Schlichter
Als Nachfolger für den Anfang vergangenen Jahres verstorbenen Dr. Klaus Theo Schröder wurde Prof. Dr. med. Stefan F. Winter von der Gesellschafterversammlung der gematik zum neuen Schlichter gewählt. Er ist Experte für Informationstechnologien im Gesundheitswesen und unterstützt zukünftig die gematik-Gesellschafter in Konfliktfällen bei der Kompromissfindung. Der international tätige Health Consultant und Public Health-Wissenschaftler war von 2011 bis Sommer 2012 Geschäftsführer der Deutschen Knochenmarkspenderdatei.
Es grüßt Sie herzlich aus Berlin

Emily Andreae, Dipl. Oek. Medizin